一般商业条款

(以下为)一般商业条款和条件的德语版本

英文版见下方。如两版本有任何冲突或差异,以德文原文为准。

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der Marianne Friese Consulting
(Stand Januar 2026)

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Marianne Friese Consulting, Inhaberin (Unternehmerin / Entrepreneur): Marianne Friese (im Folgenden MFC) und ihren Auftraggebern (im Folgenden Kunden) und werden ohne Weiteres Bestandteil dieser Vertragsverhältnisse. Sie gelten nicht für bloße Einzelmaßnahmen wie Rat und Auskunft bei Planung, Vorbereitung und Durchführung unternehmerischer oder fachlicher Entscheidungen und Vorhaben.
  2. Individuelle Regelungen und schriftliche Absprachen, die in Beratungsverträgen mit den Kunden abgeschlossen werden, gehen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Diese vertraglichen Regelungen und Absprachen werden durch die AGB lediglich ergänzt.

§ 2 Vertragsgegenstand

  1. MFC erbringt Unternehmensberatungsdienstleistungen im Bereich Marktforschung & -erkundung, internationales Projektmanagement, Naming & Branding, und interkulturelle Kommunikation & Coaching. Die konkreten Leistungen und deren Umfang ergeben sich aus dem individuellen Beratungsvertrag zwischen MFC und dem Kunden.
  2. Gegenstand des Auftrags ist die vereinbarte, im Beratungsvertrag bezeichnete Beratungstätigkeit, nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges. Die Leistungen von MFC sind erbracht, wenn die erforderlichen Analysen, die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen und die Empfehlungen erarbeitet und gegenüber dem Kunden abschließend erbracht worden sind. Unerheblich ist, ob oder wann die Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen umgesetzt werden.
  3. MFC ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages fachkundiger Dritter als Unterauftragnehmer zu bedienen. Von Dritten oder vom Kunden gelieferte Daten, Angaben und Informationen werden nur auf Plausibilität überprüft. Eine weitergehende Prüfung ist nicht geschuldet.

§ 3 Vertragsabschluss, Leistungsänderungen

  1. Verträge zwischen MFC und den Kunden kommen durch die schriftliche Annahme eines „Scope of Works (SoW)“ oder durch eine schriftliche Vereinbarung zu Stande.
  2. Änderungen und Ergänzungen des Auftrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform oder der Textform. § 305b BGB (Vorrang der Individualabrede) bleibt unberührt.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist verpflichtet, in seiner Betriebssphäre alle zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen; insbesondere hat er alle für die Auftragsdurchführung notwendigen oder bedeutsamen Unterlagen und Informationen MFC rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
  2. Auf das Verlangen von MFC hat der Kunde die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm vorgelegten Unterlagen sowie seiner Auskünfte und mündlichen Erklärungen schriftlich oder in Textform zu bestätigen.

§ 5 Honorar und Zahlungsbedingungen

  1. Das Honorar für die Beratungsdienstleistungen von MFC wird im SoW oder in einer schriftlichen Vereinbarung mit den Kunden individuell festgelegt. Es handelt sich um Leistungen aufgrund eines Dienstvertrages gemäß § 611 ff. BGB. Ein Erfolg der Dienstleistung wird nicht geschuldet.
  2. Die gesetzliche Umsatzsteuer zum Zeitpunkt der Zahlungsfälligkeit ist allen Preisangaben hinzuzurechnen und in den Rechnungen gesondert auszuweisen.
  3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum fällig und sofort ohne Abzüge zu zahlen.
  4. Bei Zahlungsverzug ist MFC berechtigt, den Kunden unter Setzung einer Frist von einer Woche und unter Hinweis auf das Entstehen von Verzugszinsen in Höhe von 9% über den Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu mahnen.
  5. Eine Aufrechnung gegen Vergütungsforderungen und Auslagenersatz ist nur mit rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. § 215 BGB bleibt unberührt.
  6. Endet der Auftrag vor seiner vollständigen Ausführung, steht MFC ein dem Umfang ihrer bis zur Beendigung des Auftrags geleisteten Tätigkeit entsprechender Anteil der Vergütung zu.

Wird der Auftrag aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, vorzeitig beendet, so steht MFC zusätzlich für den Zeitraum von der Beendigung des Auftrags bis zum Ablauf der nachstehend vereinbarten ordentlichen Kündigungsfrist ein Anspruch auf 90% der ihr für diesen Zeitraum zustehenden Vergütung zu.

§ 6 Höhere Gewalt und Rücktrittsrechte

  1. Treten Ereignisse Höherer Gewalt (d.h. Ereignisse, die selbst bei Einhaltung der äußersten Sorgfaltspflicht weder vorausgesehen noch verhütet werden können) von nicht unerheblicher Dauer (d.h. mit einer Dauer von länger als 10 Kalendertagen) ein, so wird MFC den Kunden unverzüglich schriftlich oder in Textform informieren. In diesem Fall ist MFC berechtigt, die Leistung um die Dauer der Behinderung herauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teils vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten.
  2. Ist ein Leistungstermin verbindlich vereinbart und wird aufgrund von Ereignissen Höherer Gewalt von nicht unerheblicher Dauer der vereinbarte Leistungstermin überschritten, so ist der Kunde berechtigt, nach fruchtlosem Verstreichen einer angemessenen Nachfrist wegen des noch nicht erfüllten Teils vom Vertrag zurückzutreten. Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere solche auf Schadensersatz, sind in diesem Fall ausgeschlossen.
  3. Ergibt sich aus dem Verhalten des Kunden der begründete Verdacht, dass der Kunde sich nicht vertragsgetreu verhält und somit seine vertraglichen Verpflichtungen oder Mitwirkungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß erfüllen kann, bzw. will, so ist MFC berechtigt, die Leistung um die Dauer der Behinderung herauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teils vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten.

Für den Fall eines Rücktritts ist MFC berechtigt, eine Vergütung für die bereits erbrachten Leistungen zu verlangen. Sollte der Kunde bereits seinerseits Vergütungszahlungen erbracht haben, ist MFC berechtigt durch Aufrechnung ganz oder teilweise zu kürzen. Die bis dahin erbrachten Leistungen sind gegenüber dem Kunden offen zu legen.

§ 7 Kündigung und Vertragsbeendigung
Soweit nichts anderes vereinbart ist, können unbefristete Beratungsverträge durch beide Parteien mit einer Frist von 60 Tagen zum Quartalsende in Text- oder Schriftform gekündigt werden. Befristete Beratungsverträge mit Gültigkeit für spezifische Projekte oder einen festgelegten Zeitraum können nicht gekündigt werden. Die Rücktrittsrechte sowie das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.
Die Abänderung der Kündigungsfristen ist individualvertraglich zulässig.

§ 8 Geheimhaltung und Datenschutz
MFC verpflichtet sich, alle Informationen und Daten des Kunden vertraulich zu behandeln und sie ausschließlich im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrages unter Beachtung der einschlägigen Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten, oder durch Dritte verarbeiten zu lassen. Eine Weitergabe an Dritte darf nur erfolgen, sofern dies zur Vertragserfüllung notwendig ist, gesetzliche Bestimmungen dies erfordern oder die Vertragsparteien ausdrücklich ihr Einverständnis mit der Weitergabe erklären.

§ 9 Haftung

  1. Die Haftung gegenüber dem Kunden bestimmt sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, soweit in den nachfolgenden Ziffern keine abweichende Regelung getroffen ist.
  2. Eine Haftung von MFC bei Verletzung vertraglicher Pflichten aus dem zwischen den Parteien bestehenden Schuldverhältnis ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht bei Vorliegen folgender Voraussetzungen:
    a) für eigene vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung seitens MFC und vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung von gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen seitens MFC;
    b) im Falle der Verletzung von Körper, Leben und Gesundheit auch durch den gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen von MFC;
    c) Im Falle des Verzuges, soweit ein fixer Liefer- und/oder fixer Leistungszeitpunkt vereinbart war (Verzugsschaden);
    d) soweit wir eine Garantie für die Beschaffenheit einer Ware oder das Vorhandensein eines Leistungserfolges, oder ein Beschaffungsrisiko übernommen haben;
    e) im Falle gesetzlich zwingenden Haftungstatbeständen, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.
  3. Die Regelungen über ein Mitverschulden des Kunden (§254 BGB) bleiben unberührt.

§ 10 Rechte an den Arbeitsergebnissen
Der Kunde gewährleistet, dass die im Rahmen des Auftrags von MFC gefertigten Berichte, Organisationspläne, Entwürfe, Zeichnungen, Aufstellungen, Berechnungen etc. nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke verwandt und nicht ohne ausdrückliche Einwilligung im Einzelfall vervielfältigt, bearbeitet, übersetzt, nachgedruckt, weitergegeben oder verbreitet werden. Die Nutzung der erbrachten Beratungsleistungen für mit dem Kunden verbundene Unternehmen bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung mit MFC.

§ 11 Zurückbehaltungsrecht
Bis zur vollständigen Begleichung der Forderungen von MFC aus dem Beratungsvertrag steht MFC an zu überlassenen Unterlagen und Daten ein Zurückbehaltungsrecht zu, soweit MFC nicht zur Vorleistung verpflichtet ist. Das Zurückbehaltungsrecht gilt nicht bei unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen.

§ 12 Aufbewahrung von Unterlagen
Die Pflicht von MFC zur Aufbewahrung der Unterlagen und Daten aus dem Beratungsverhältnis erlischt sechs Monate nach Zustellung der schriftlichen Aufforderung zur Abholung seitens der MFC an den Kunden im Übrigen drei Jahre, bei gem. § 12 Abs. 1 zurückbehaltenen Unterlagen fünf Jahre nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

§ 13 Abtretung
Rechte aus dem Vertragsverhältnis mit MFC dürfen nur nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung seitens der MFC abgetreten werden. § 354a HGB (Abtretung von Geldforderungen) bleibt unberührt.

§ 14 Schlussbestimmungen

  1. Für alle Ansprüche aus dem Vertrag gilt ausschließlich des Rechts der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist Berlin Lichtenberg, sofern der Auftrag von einem Unternehmer, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erteilt wurde.
  3. Diese Zuständigkeitsregelung gilt klarstellungshalber auch für solche Sachverhalte zwischen MFC und dem Besteller, die zu außervertraglichen Ansprüchen im Sinne der EG VO Nr. 864 / 2007 führen können. MFC ist jedoch auch berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
  4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, gilt stattdessen diejenige zulässige Bestimmung, die den Willen beider Vertragsparteien am nächsten kommt. Dabei ist der wirtschaftliche Zweck der Klausel zu berücksichtigen.

General Terms and Conditions (GTC)
of Marianne Friese Consulting
(As of January 2026)

§ 1 Scope of Application

  1. These General Terms and Conditions (hereinafter referred to as “GTC”) apply to all contracts between Marianne Friese Consulting (hereinafter referred to as “MFC”) and its clients (hereinafter referred to as “Clients”) and shall automatically become an integral part of these contractual relationships. They do not apply to mere individual measures such as advice and information provided during the planning, preparation, and implementation of entrepreneurial or technical decisions and projects.
  2. Individual terms and written agreements concluded in consulting contracts with Clients shall take precedence over these General Terms and Conditions. These contractual terms and agreements are merely supplemented by the GTC.

§ 2 Subject Matter of the Contract

  1. MFC provides management consulting services in the areas of market research & exploration, international project management, naming & branding, and intercultural communication & coaching. The specific services and their scope shall be derived from the individual consulting contract between MFC and the Client.
  2. The subject matter of the order is the agreed consulting activity specified in the consulting contract, not the achievement of a specific economic success. The services of MFC shall be deemed rendered when the required analyses, the resulting conclusions, and recommendations have been developed and fully provided to the Client. It is irrelevant whether or when the conclusions or recommendations are implemented.
  3. MFC is entitled to engage qualified third parties as subcontractors to execute the order. Data, details, and information provided by third parties or by the Client shall only be checked for plausibility. No further verification is owed.

§ 3 Conclusion of Contract, Amendments to Services

  1. Contracts between MFC and Clients are concluded upon the written acceptance of a “Scope of Work (SoW)” or by written agreement.
  2. Amendments and supplements to the order require written form or text form to be effective. Section 305b BGB (German Civil Code – Priority of Individual Agreements) remains unaffected.

§ 4 Client’s Duty to Cooperate

  1. The Client is obliged to create all necessary prerequisites in its operational sphere for the proper execution of the order; in particular, the Client must provide MFC with all documents and information necessary or important for the performance of the order in a timely and complete manner.
  2. Upon request by MFC, the Client shall confirm the accuracy and completeness of the documents submitted as well as its information and oral statements in writing or in text form.

§ 5 Fees and Terms of Payment

  1. The fee for MFC’s consulting services shall be determined individually in the SoW or in a written agreement with the Client. These are services based on a service contract pursuant to Sections 611 et seq. BGB. The success of the service is not owed.
  2. The statutory value-added tax at the time payment becomes due shall be added to all price specifications and shown separately on the invoices.
  3. Invoices are due within 14 calendar days from the invoice date and are payable immediately without deductions.
  4. In the event of default in payment, MFC is entitled to remind the Client, setting a grace period of one week and indicating the accrual of default interest at a rate of 9 percentage points above the base interest rate of the European Central Bank.
  5. Offsetting against fee claims and reimbursement of expenses is only permissible with claims that are undisputed or have been established by a final legal judgment. Section 215 BGB remains unaffected.
  6. If the order terminates before its complete execution, MFC shall be entitled to a proportion of the remuneration corresponding to the scope of its performance rendered up to the termination of the order

If the order is terminated prematurely for reasons for which the Client is responsible, MFC shall additionally be entitled to a claim for 90% of the remuneration due to it for the period from the termination of the order until the expiry of the ordinary notice period agreed below.

§ 6 Force Majeure and Rights of Withdrawal

  1. If events of Force Majeure (i.e. events that cannot be foreseen or prevented even with the exercise of utmost care) of not insignificant duration (i.e. lasting longer than 10 calendar days) occur, MFC shall inform the Client immediately in writing or in text form. In this case, MFC is entitled to postpone the performance by the duration of the hindrance or to withdraw from the contract in whole or in part due to the unfulfilled portion.
  2. If a performance date has been bindingly agreed and the agreed performance date is exceeded due to Force Majeure events of not insignificant duration, the Client shall be entitled to withdraw from the contract regarding the unfulfilled part after the fruitless expiry of a reasonable grace period. Further claims of the Client, in particular those for damages, are excluded in this case.
  3. If the Client’s conduct gives rise to reasonable suspicion that the Client is not acting in accordance with the contract and is thus unable or unwilling to properly fulfill its contractual obligations or duties to cooperate, MFC shall be entitled to postpone performance by the duration of the hindrance or to withdraw from the contract in whole or in part due to the unfulfilled portion.

In the event of a withdrawal, MFC is entitled to demand remuneration for the services already rendered. If the Client has already made remuneration payments, MFC is entitled to reduce them in whole or in part by way of set-off. The services rendered up to that point must be disclosed to the Client.

§ 7 Notice of Termination and Contract Termination

Unless otherwise agreed, open-ended consulting contracts may be terminated by either party with a notice period of 60 days to the end of a calendar quarter in text or written form. Fixed-term consulting contracts valid for specific projects or a fixed period cannot be ordinarily terminated. Rights of withdrawal as well as the right to extraordinary termination without notice for good cause remain unaffected.

The modification of notice periods is permissible by individual agreement.

§ 8 Confidentiality and Data Protection

MFC undertakes to treat all information and data of the Client confidentially and to process them, or have them processed by third parties, exclusively within the framework of the intended purpose of the order in compliance with the relevant data protection provisions. Transfer to third parties may only take place if this is necessary for the performance of the contract, required by legal provisions, or if the contracting parties expressly consent to the transfer.

§ 9 Liability

  1. Liability towards the Client shall be governed by statutory provisions, unless a deviating provision is made in the following clauses.
  2. Liability on the part of MFC for breach of contractual obligations arising from the contractual relationship existing between the parties is excluded. This does not apply under the following conditions: a) for MFC’s own intentional or grossly negligent breach of duty and intentional or grossly negligent breach of duty by legal representatives or vicarious agents of MFC;
    b) in the case of injury to life, body, or health, including by legal representatives or vicarious agents of MFC;
    c) in the case of delay, provided that a fixed delivery and/or fixed performance date was agreed (damage caused by delay);
    d) insofar as we have assumed a guarantee for the quality of goods or the existence of a successful performance, or a procurement risk;
    e) in the case of mandatory statutory liability provisions, in particular under the Product Liability Act.
  3. The rules on contributory negligence of the Client (Section 254 BGB) remain unaffected.

§ 10 Rights to Work Results

The Client guarantees that the reports, organization plans, drafts, drawings, schedules, calculations, etc., created by MFC within the scope of the order shall only be used for the contractually agreed purposes and shall not be reproduced, edited, translated, reprinted, passed on, or distributed without express consent in individual cases. The use of the consulting services rendered for companies affiliated with the Client requires an express written agreement with MFC.

§ 11 Right of Retention

Until complete settlement of MFC’s claims arising from the consulting contract, MFC holds a right of retention over documents and data provided to it, unless MFC is obligated to render performance in advance. The right of retention does not apply to undisputed or final legally established counterclaims.

§ 12 Retention of Documents

MFC’s obligation to retain documents and data from the consulting relationship expires six months after delivery of a written request for collection sent by MFC to the Client; otherwise, it expires three years, and for documents retained pursuant to Section 12 (1), five years after termination of the contractual relationship.

§ 13 Assignment

Rights arising from the contractual relationship with MFC may only be assigned with the prior express consent of MFC. Section 354a HGB (German Commercial Code – Assignment of Monetary Claims) remains unaffected.

§ 14 Final Provisions

  1. For all claims arising from the contract, the law of the Federal Republic of Germany shall apply exclusively.
  2. The exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from the contract is Berlin Lichtenberg, provided the order was placed by a merchant, a legal entity under public law, or a special fund under public law.
  3. For the sake of clarity, this jurisdiction clause also applies to matters between MFC and the purchaser that may lead to non-contractual claims within the meaning of EC Regulation No. 864 / 2007. However, MFC is also entitled to sue the Client at its general place of jurisdiction.
  4. Should individual provisions of these Terms and Conditions be or become invalid, the permissible provision that comes closest to the intention of both contracting parties shall apply instead. The economic purpose of the clause shall be taken into account.
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